Donnerstag, 21.05.2026

Verbraucherzentrale warnt vor falschen Rundfunkbeitrag-Forderungen

"Beitragsservice verschickt keine E-Mails!"

Amy M. 21.05.2026, 11:25 Uhr 2 Min. Lesezeit Drucken
Moderner Holz-TV-Schrank mit weißer Schublade und Bücherregal unter Flachbildfernseher an weißer Wand
Symbolfoto: envato / bongkarnThanyakij

DEUTSCHLAND - Die Verbraucherzentrale Bayern warnt aktuell vor betrΓΌgerischen E-Mails im Zusammenhang mit dem Rundfunkbeitrag. Die Nachrichten tragen den Betreff "Ihr Zahlungsplan fΓΌr den Rundfunkbeitrag ab 2026". Durch die Verwendung der Logos von ARD, ZDF und Deutschlandradio wirken die Mails auf den ersten Blick seriΓΆs. TatsΓ€chlich handelt es sich jedoch um Phishing-Mails.

Betrüger fordern schnelle Überweisung

Die Betrüger behaupten, dass bisherige feste Zahlungstermine angepasst worden seien und fordern zur schnellen Überweisung eines angeblich offenen Beitrags auf. "Verbraucherinnen und Verbraucher sollten hier sehr vorsichtig sein. Diese E-Mail stammt nicht vom Beitragsservice", warnt Elisabeth Graml, Fachberaterin bei der Verbraucherzentrale Bayern in einer Pressemitteilung. Verbraucher sollten keinesfalls Geld an die angegebene Kontonummer überweisen.

UnpersΓΆnliche Anrede als Warnzeichen

Hinweise auf den Betrugsversuch sind unter anderem eine unpersΓΆnliche Anrede wie "Sehr geehrte Damen und Herren", eine unbekannte Beitragsnummer sowie eine auslΓ€ndische Bankverbindung, an die der Betrag ΓΌberwiesen werden soll. ZusΓ€tzlich werben die TΓ€ter mit einem angeblichen Rabatt fΓΌr Vorauszahlungen des Rundfunkbeitrags.

Beitragsservice verschickt keine Mails

"Der Beitragsservice verschickt keine Zahlungsaufforderungen per E-Mail", stellt die Expertin klar. GrundsΓ€tzlich muss der Rundfunkbeitrag pro Wohnung entrichtet werden - einen Rabatt gibt es dabei nicht.

So erkennen Sie Phishing-Mails

Verbraucher sollten skeptisch werden, wenn E-Mails unpersΓΆnlich adressiert sind, eine sofortige Zahlung fordern oder mit Rabatten locken. Bei Unsicherheit kΓΆnnen Betroffene direkt auf der offiziellen Webseite des Beitragsservice nachfragen oder sich an die Verbraucherzentrale wenden. Auf keinen Fall sollten sie auf Links in verdΓ€chtigen Mails klicken oder Geld ΓΌberweisen.

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