Donnerstag, 23.04.2026

Warum blieb der Strom in und der Umgebung Schrobenhausen plötzlich weg?

Störung auf Hochspannungsleitung sorgt für 21-minütigen Blackout in zehn Gemeinden

Annette S. 23.04.2026, 16:25 Uhr 1 Min. Lesezeit Drucken
Hochspannungsleitungen und Hochspannungsmasten auf dem Land
Symbolfoto: envato | PhotoVolcano

SCHROBENHAUSEN – Ein großflächiger Stromausfall hat am Donnerstagvormittag rund 11.000 Haushalte in Schrobenhausen und neun weiteren Gemeinden lahmgelegt. Eine Störung auf der Hochspannungsleitung zwischen Ingolstadt-Kothau und Schrobenhausen verursachte um 10:06 Uhr den Ausfall des Umspannwerks Schrobenhausen. Der Blackout dauerte in der Spitze 21 Minuten.

Das Bayernwerk bestätigte auf Anfrage den technischen Defekt auf der wichtigen Stromtrasse. Die Störung führte zu einem kurzzeitigen Ausfall des zentralen Umspannwerks. Dies hatte weitreichende Folgen für die Stromversorgung in der gesamten Region.

Zehn Gemeinden ohne Strom

Neben der Stadt Schrobenhausen blieben auch die Gemeinden Aresing, Hohenwart, Ehekirchen, Berg im Gau und Gerolsbach ohne Elektrizität. Auch Waidhofen, Königsmoos, Brunnen und Pöttmes erlebten den kompletten Stromausfall. Die Störung betraf die Mittelspannungsebene und legte damit die Versorgung für Tausende Haushalte lahm.

Bayernwerk behebt Störung schnell

Die Techniker des Bayernwerks reagierten schnell auf die Störungsmeldung. Nach maximal 21 Minuten stellten sie die Stromversorgung in allen betroffenen Gebieten wieder her. Die genaue Ursache für den Defekt auf der Hochspannungsleitung zwischen Ingolstadt-Kothau und Schrobenhausen teilte das Unternehmen zunächst nicht mit.

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