Dienstag, 05.05.2026

Regio.PULS in Bayreuth: Regionen entwickeln eigene Lösungen

100 Vertreter diskutieren über Zukunft der bayerischen Regionen

Annette S. 05.05.2026, 16:20 Uhr 2 Min. Lesezeit Drucken
Bayerns Wirtschaftsstaatssekretär Tobias Gotthardt erörterte mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Regio.PULS Veranstaltung in Bayreuth die Herausforderungen der drei fränkischen Regierungsbezirke.
Foto: Bayerns Wirtschaftsstaatssekretär Tobias Gotthardt erörterte mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Regio.PULS Veranstaltung in Bayreuth die Herausforderungen der drei fränkischen Regierungsbezirke. Foto: M. Gellert

BAYREUTH – Rund 100 Vertreter regionaler Initiativen, Kommunen, Verbände und Netzwerke haben bei der Abschlussveranstaltung der Reihe "Regio.PULS" in Bayreuth über die Zukunft der bayerischen Regionen diskutiert. Dabei standen Fragen zur Lebensqualität, wirtschaftlichen Stärke und Innovation im Mittelpunkt.

Bayerns Wirtschaftsstaatssekretär Tobias Gotthardt zeigte sich beeindruckt von der regionalen Eigeninitiative. "Unsere Regionen warten nicht auf Lösungen – sie entwickeln sie selbst", erklärte Gotthardt. Den Mut, die Kreativität und das Miteinander habe er bei allen Veranstaltungen der Regio.PULS-Reihe erlebt.

Workshops zu aktuellen Herausforderungen

Im Mittelpunkt der Bayreuther Veranstaltung standen Workshops zu zentralen regionalen Themen. Die Teilnehmer beschäftigten sich mit Fachkräftesicherung, Gesundheitsversorgung und regionaler Transformation. Weitere Schwerpunkte bildeten Klimaresilienz, Tourismus und die Aktivierung von Leerständen.

Konkrete Projekte aus Franken standen dabei im Fokus der Diskussionen. Neue Nutzungsideen für Ortskerne, innovative Wohnkonzepte und Maßnahmen zur Fachkräftesicherung prägten die Präsentationen. Erfolgreiche Beispiele aus Bayreuth und dem Hofer Land zeigten praktische Ansätze auf.

Erfolgreiche Projekte als Vorbild

Besonders das Revitalisierungscoaching für Leerstände fand große Beachtung bei den Teilnehmern. Neue Konzepte für Ortszentren und Projekte zur Stärkung regionaler Wertschöpfung rundeten die Beispielsammlung ab. Diese Initiativen zeigen laut Gotthardt den praktischen Nutzen des Regionalmanagements.

"Regionalmanagement bringt Menschen zusammen, die anpacken wollen: Kommunen, Wirtschaft, Vereine und engagierte Bürgerinnen und Bürger", betonte der Staatssekretär. Daraus entstünden Projekte mit echtem Mehrwert – passgenau für die Region und nah an den Menschen.

Millionenschwere Unterstützung des Freistaats

Der Freistaat Bayern unterstützt derzeit rund 60 regionale Initiativen in ganz Bayern mit insgesamt etwa zehn Millionen Euro jährlich. In Ober-, Mittel- und Unterfranken sind aktuell 25 Regionalmanagement-Initiativen aktiv. Diese erhalten staatliche Förderung für ihre regionalen Entwicklungsprojekte.

Die finanzielle Unterstützung ermöglicht es den Regionen, eigene Lösungsansätze zu entwickeln und umzusetzen. Dabei steht die Zusammenarbeit verschiedener lokaler Akteure im Vordergrund der geförderten Projekte.

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