MÜNCHEN – Ein maskierter 13-Jähriger hat am Montagnachmittag versucht, einen Kiosk zu berauben. Der Jugendliche bedrohte eine Angestellte mit einem Messer und forderte Geld. Nach der gescheiterten Tat fasste die Polizei das Trio aus Minderjährigen in der Nähe des Tatorts.
Gegen 17:25 Uhr betrat der 13-Jährige mit einer FFP-Maske das Geschäft und hielt dabei ein Messer in der Hand. Als die Angestellte nicht auf seine Geldforderung einging, verließ er ohne Beute den Kiosk. Draußen warteten bereits zwei weitere männliche Jugendliche, die offensichtlich Schmiere standen. Das Trio flüchtete gemeinsam zu Fuß in unbekannte Richtung.
Zeugen alarmieren sofort die Polizei
Aufmerksame Zeugen informierten unmittelbar den Polizeinotruf 110. Die Beamten starteten umfangreiche Fahndungsmaßnahmen und konnten die drei Personen kurz darauf in der Nähe festnehmen. Bei den beiden Komplizen handelt sich um einen weiteren 13-Jährigen und einen 14-jährigen Deutschen mit Wohnsitz in München.
Die Polizei führte umfangreiche Suchmaßnahmen im Umfeld des Tatorts durch. Das bei der Tat verwendete Messer blieb jedoch verschwunden und konnte bislang nicht aufgefunden werden.
Jugendliche kehren zu ihren Eltern zurück
Die beiden 13-Jährigen gelten als schuldunfähig und kehrten nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen zu ihren Erziehungsberechtigten zurück. Der 14-Jährige erhielt eine Anzeige wegen versuchter räuberischer Erpressung und kam ebenfalls nach der Bearbeitung zu seinen Eltern. Das Kommissariat 21 hat die weiteren Ermittlungen übernommen.