Mittwoch, 20.05.2026

ADAC warnt vor Mega-Staus

Pfingstwochenende wird zur Geduldsprobe fΓΌr Autofahrer

Amy M. 20.05.2026, 09:10 Uhr 3 Min. Lesezeit Drucken
Dichter Verkehr mit Autos und Lastwagen auf mehrspuriger Straße bei Tageslicht
Symbolfoto: envato / AntonioGravante

MÜNCHEN - Der ADAC rechnet zum langen Pfingstwochenende mit einer der hΓΆchsten Verkehrsbelastungen des Jahres. Aufgrund des Feiertags am Pfingstmontag, dem 25. Mai, beginnen viele Urlauber ihren Kurzurlaub bereits am Freitagnachmittag, dem 22. Mai. ZusΓ€tzlich starten in Baden-WΓΌrttemberg, Bayern und Sachsen-Anhalt die Ferien. In Baden-WΓΌrttemberg und Bayern sind es die zweiwΓΆchigen Pfingstferien. Besonders gefragt sind Reiseziele im SΓΌden Europas, zum Beispiel Γ–sterreich, Italien, Kroatien und SΓΌdfrankreich.

Freitag vor Pfingsten wird zum StauhΓΆhepunkt

Der Freitag vor Pfingsten gehârte im vergangenen Jahr bereits zu den staureichsten Tagen des gesamten Jahres. Die grâßte Staugefahr besteht daher am Freitag zwischen 11 und 19 Uhr. Auch am Samstag ist zwischen 10 und 15 Uhr auf den Fernstraßen mit dichtem Reiseverkehr zu rechnen. Deutlich ruhiger wird es am Pfingstsonntag.

RΓΌckreiseverkehr ab Pfingstmontag

Am Pfingstmontag erwartet der ADAC ab Mittag ersten RΓΌckreiseverkehr. Auch am Dienstag dΓΌrfte es auf den Autobahnen zwischen 7 und 18 Uhr voll werden, da sich der RΓΌckreiseverkehr mit dem Berufsverkehr mischt. Autofahrer sollten mehr Zeit einplanen und Geduld mitbringen.

Diese Autobahnen sind besonders betroffen

Besonders stark belastet sind die Fernstraßen Richtung Süden, in die Alpen sowie an die Nord- und Ostseeküste. Zu den staugefÀhrdeten Strecken gehâren unter anderem die A1 von Fehmarn bis Kâln, die A3 zwischen Oberhausen und Frankfurt sowie von Linz nach Passau, die A5 von Kassel bis Basel, die A7 von Flensburg bis Kassel sowie von Ulm nach Füssen, die A8 von Karlsruhe über München bis Salzburg und die A9 von Berlin nach Halle/Leipzig. Auch der Berliner Ring A10 und der Münchner Autobahnring A99 sind stark betroffen.

Lange VerzΓΆgerungen im Ausland erwartet

Der ADAC rechnet auch auf den klassischen Urlaubsrouten im Ausland mit langen VerzΓΆgerungen. In Γ–sterreich sind insbesondere die Tauernautobahn A10, die Inntalautobahn A12 und die Brennerautobahn A13 zwischen Innsbruck und dem Brennerpass betroffen. Dort sorgt die Sanierung der LuegbrΓΌcke weiterhin fΓΌr EinschrΓ€nkungen.

Abfahrtssperren und Fahrverbote in Tirol

Auf der Tauernautobahn gelten von Freitag bis einschließlich Montag ganztÀgige Abfahrtssperren. In Tirol bestehen zudem an Samstagen, Sonn- und Feiertagen Fahrverbote auf zahlreichen Ausweich- und Landesstraßen in den Bezirken Innsbruck-Land, Kufstein, Imst und Reutte. Autofahrer sollten sich vorab über alternative Routen informieren.

Schweiz und Italien ebenfalls stark belastet

In der Schweiz bleibt die Verkehrslage auf der A1 zwischen Bern, ZΓΌrich und St. Margrethen angespannt. Ebenfalls stark belastet sind die Gotthard-Route A2, die A3 zwischen Basel, ZΓΌrich und Chur sowie die San-Bernardino-Route A13 in Richtung Chiasso. In Italien mΓΌssen Reisende insbesondere auf der Brennerroute A22 sowie auf der Verbindung Schweiz-Mailand-Genua ΓΌber die Autobahnen A9 und A7 mit dichtem Reiseverkehr und lΓ€ngeren VerzΓΆgerungen rechnen.

Brenner am Samstag acht Stunden komplett gesperrt

Reisende in Richtung Italien beziehungsweise zurück sollten besonders den Samstag, den 30. Mai, im Blick haben. Aufgrund einer Demonstration sperren die Behârden die Brennerautobahn zwischen der Mautstelle Schânberg und dem Brenner von 11 bis 19 Uhr in beide Richtungen. Auch die parallel verlaufenden Ausweichstrecken sind betroffen. Da die Sperrung in die Pfingstreisezeit fÀllt, muss mit erheblichen Verkehrsbehinderungen und langen Staus gerechnet werden. Das Land Tirol empfiehlt deshalb, den Brennerraum großrÀumig zu umfahren und nicht notwendige Autofahrten zu vermeiden. Auch alternative Routen dürften stark belastet sein.

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