GARCHING-HOCHBRΓCK β Ein auΓergewΓΆhnlicher Fund hat das Zollamt Garching-HochbrΓΌck beschΓ€ftigt: Ein rund 65 Millionen Jahre alter SchΓ€del eines Triceratops mit geschΓ€tztem Millionenwert passierte die Abfertigung. Das spektakulΓ€re Fossil soll als Leihgabe fΓΌr eine Ausstellung an ein bedeutendes Naturkundemuseum in China reisen.Β Aufgrund seines Alters, wissenschaftlichen Werts und hohen Marktwerts unterliegt der DinosaurierschΓ€del besonderen Vorschriften zum Schutz von Kulturgut. Die ZΓΆllner prΓΌften den auΓergewΓΆhnlichen Fund daher besonders sorgfΓ€ltig.
Strenge Kontrolle vor der Ausfuhr
Vor der Ausfuhr mussten die Verantwortlichen eine Kulturgutgenehmigung gemÀà der Verordnung (EG) Nr. 116/2009 vorlegen. Die Beamten des Zollamts Garching-HochbrΓΌck glichen den SchΓ€del mit den eingereichten Unterlagen ab. Sie kontrollierten die ordnungsgemΓ€Γe Genehmigung genau. Erst nach erfolgreicher PrΓΌfung konnte der Triceratops-SchΓ€del seine Reise nach China antreten.
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BerΓΌhmter Dinosaurier der Kreidezeit
Der Triceratops zΓ€hlt zu den bekanntesten Dinosauriern der spΓ€ten Kreidezeit. Das bis zu neun Meter lange und bis zu zwΓΆlf Tonnen schwere Pflanzenfresser-Reptil lebte vor etwa 68 bis 66 Millionen Jahren in Nordamerika. Besonders bekannt ist es fΓΌr sein markantes "Dreihorngesicht" sowie den groΓen Nackenschild.Β Die Ausfuhr von Kulturgut aus Deutschland in Staaten auΓerhalb der EuropΓ€ischen Union ist genehmigungspflichtig. Dies gilt, wenn es sich um nationales Kulturgut handelt oder bestimmte Alters- und Wertgrenzen ΓΌberschritten sind. Ziel der gesetzlichen Regelungen ist es, das kulturelle Erbe Deutschlands und der EuropΓ€ischen Union vor unrechtmΓ€Γiger Verbringung und Verlust zu schΓΌtzen.