Dienstag, 30.06.2026

Schon der zweite getunte E-Scooter binnen Tagen

VerΓ€nderte Kennzeichen sollten Identifizierung verhindern

Amy M. 30.06.2026, 13:50 Uhr 1 Min. Lesezeit Drucken
Person steht neben E-Scooter auf BrΓΌcke, Blick auf Beine und Elektroroller
Symbolfoto: envato / GeorgeRudy

NEUBURG AN DER DONAU - Die Polizei hat binnen wenigen Tagen bereits den zweiten erheblich zu schnellen E-Scooter aus dem Verkehr gezogen. Nach einem mit 85 km/h getunten Roller, der Sonntagabend in Rennertshofen sichergestellt wurde, fiel am Dienstagmorgen in der Münchener Straße in Neuburg an der Donau ein weiterer manipulierter E-Scooter auf.

14-JΓ€hriger gesteht Manipulation sofort

Gegen 7:40 Uhr bemerkte eine Polizeistreife einen 14-JÀhrigen aus Neuburg an der Donau, der deutlich schneller als die erlaubten 20 km/h unterwegs war. Bei der Kontrolle rÀumte der Jugendliche sofort ein, den E-Scooter manipuliert zu haben. Ein Test ergab eine Geschwindigkeit von rund 60 km/h - damit galt das Fahrzeug rechtlich als Kraftrad. Da der 14-JÀhrige keine Fahrerlaubnis besitzt, muss er sich nun wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis sowie eines Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz verantworten.

Manipuliertes Kennzeichen sollte Identifizierung verhindern

Die Beamten stellten zudem VerÀnderungen am Versicherungskennzeichen fest. Damit wollte der Jugendliche offenbar eine Identifizierung verhindern. Gegen ihn wird daher auch wegen Kennzeichenmissbrauchs ermittelt. Der Roller wurde sichergestellt. Auch die Mutter des Jugendlichen muss sich als Halterin des E-Scooters wegen eines Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz strafrechtlich verantworten.

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