Montag, 18.05.2026

Falscher Polizist erbeutet Wertsachen - 21-JΓ€hriger festgenommen

BetrΓΌger gab sich als Beamter aus und tΓ€uschte Einbruchsgefahr vor

Annette S. 02.05.2026, 18:12 Uhr 2 Min. Lesezeit Drucken
Blaulicht eines Polizeifahrzeugs vor grΓΌnem Laub
Symbolfoto: envato / axelbueckert

PLEINFELD – Ein BetrΓΌger gab sich am Freitagabend als Polizeibeamter aus und versuchte WertgegenstΓ€nde von einem Anwohner zu erbeuten. Die Polizei konnte einen 21-JΓ€hrigen im Bereich Gunzenhausen festnehmen. Wie die Polizei berichtet, kontaktierte der TΓ€ter sein Opfer telefonisch und erklΓ€rte, dass dringende Gefahr bestehe.

Der falsche Polizist behauptete, das Anwesen des Mannes stehe auf einer Einbrecherliste. Die Beamten hΓ€tten diese Liste sichergestellt. Deshalb mΓΌsse der Anwohner sofort alle WertgegenstΓ€nde in Sicherheit bringen. Ein Kriminalbeamter werde umgehend erscheinen.

Opfer schΓΆpft Verdacht

Kurz darauf klingelte ein Mann bei dem Anwohner und nahm mehrere WertgegenstΓ€nde in Empfang. Dem Opfer kam die Situation jedoch seltsam vor. Er versuchte, die GegenstΓ€nde wieder an sich zu nehmen. Daraufhin flΓΌchtete der angebliche Polizeibeamte sofort.

Die Einsatzzentrale des PolizeiprÀsidiums Mittelfranken erfuhr über den Notruf von der Tat. Sofort leiteten die Beamten umfassende Fahndungsmaßnahmen ein. Ein Polizeihubschrauber und das Unterstützungskommando der Polizeiinspektion Zentrale Einsatsdienste Mittelfranken unterstützten die Suche.

Festnahme nach Großfahndung

Die Fahndungs- und Ermittlungsmaßnahmen führten zur Festnahme des 21-jÀhrigen TatverdÀchtigen im Stadtgebiet Gunzenhausen. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Ansbach kommt der Mann vor den Ermittlungsrichter. Gegen ihn besteht der Verdacht eines Raubdelikts. Das zustÀndige Fachkommissariat der Ansbacher Kriminalpolizei führt die weiteren Ermittlungen zu den Hintergründen.

Polizei warnt vor Betrugsmasche

Die Kriminalpolizei warnt eindringlich vor dieser perfiden Betrugsmasche. BΓΌrger sollen Γ€ltere AngehΓΆrige oder Nachbarn ΓΌber die Gefahren aufklΓ€ren. Die Polizei betont: Beamte fordern niemals telefonisch die Herausgabe von Bargeld oder WertgegenstΓ€nden.

Wichtige Warnhinweise: Lassen Sie sich am Telefon nicht unter Druck setzen und legen sofort auf. Geben Sie keine Details zu finanziellen VerhÀltnissen preis. Übergeben Sie niemals Geld oder Schmuck an unbekannte Personen. Bei verdÀchtigen Anrufen kontaktieren Sie umgehend die Polizei unter 110.

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