LANDKREIS ROSENHEIM – Grenzpolizei stellt bei Zugkontrolle große Mengen Betäubungsmittel sicher. 33-Jähriger sitzt in Untersuchungshaft.
LANDKREIS ROSENHEIM – Schleierfahnder der Grenzpolizeiinspektion Piding haben einen mutmaßlichen Drogenschmuggler gefasst. Die Beamten kontrollierten am Sonntagnachmittag einen 33-jährigen Österreicher in einem Personenzug und entdeckten bei ihm große Mengen verschiedener Betäubungsmittel.
Der Mann reiste in einem Zug von München in Richtung Salzburg, als die Fahnder gegen 13:45 Uhr ihre Kontrolle durchführten. Der 33-Jährige reagierte dabei sichtlich nervös. Zudem stellten die Polizisten deutlichen Marihuanageruch fest.
Bei der anschließenden Durchsuchung fanden die Beamten in einer Tasche und am Körper des Mannes insgesamt rund 100 Gramm Kokain. Außerdem stellten sie 100 Gramm Marihuana, 100 Gramm Haschisch sowie etwa 50 Ecstasy-Tabletten sicher. Darüber hinaus entdeckten sie fünf LSD-Trips und zehn LSD-ähnliche Tabletten.
Die Polizei nahm den österreichischen Staatsangehörigen vorläufig fest. Zunächst übernahm der Kriminaldauerdienst die weitere Bearbeitung des Falls.
Unter der Sachleitung der Staatsanwaltschaft Traunstein ermittelt nun das Fachkommissariat 4 der Kriminalpolizei Rosenheim. Am Montag führte die Staatsanwaltschaft den Tatverdächtigen dem Ermittlungsrichter vor. Dabei stellte sie einen Antrag auf Untersuchungshaft wegen des Vorwurfs des unerlaubten Handeltreibens mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge.
Der Richter folgte dem Antrag und erließ einen Haftbefehl. Kriminalbeamte brachten den 33-Jährigen daraufhin unmittelbar in eine Justizvollzugsanstalt. Dort sitzt er nun in Untersuchungshaft.